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Russland im März 2024: Die „Ruhe“ inmitten des Sturms

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  Rosalux jour fixe mit Vitaliy Bovar Mittwoch, 6. März 2024, um 18:30 Uhr in Bremen, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! Rosalux jour fixe with Vitaliy Bovar Wednesday, 06.03.2024 at 6:30 pm in Bremen, at the Rosa Luxemburg Foundation Bremen office, city center – We kindly ask You to register! English announcement follows below. Das Ergebnis der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Russland birgt wenig Überraschungspotenzial, aber bedeutet das, dass die Zivilgesellschaft nichts tun kann? Seit ein paar Monaten gibt es in russischen Oppositionskreisen eine lebhafte Diskussion zu diesem Thema. Der Journalist und Menschenrechtsaktivist Vitaliy Bovar erläutert seine Meinung zur Strategie der Opposition. Er hält es für notwendig, an den Wahlen im März teilzunehmen, auch wenn sie gefälscht sind. Wer steht zur Wahl? Woher kommen alternative (aber schließlich nicht zugelassene) Kandidierende wie Jekaterina Dunzowa oder Boris Nadeschdi

Zwei Jahre nach dem russischen Angriffskrieg: Ein Gewerkschafter berichtet aus der Ukraine

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  Vortrag und Gespräch mit dem NPGU-Gewerkschafter Jurij Samojlov aus Krivij Rih (Ukraine) Mittwoch, 28. Februar 2024, um 18:30 Uhr in Bremen, im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Bremer Altstadt – Wir bitten um Anmeldung! Jurij Petrovitch Samojlov kommt aus der Stadt Krivij Rih in der südlichen Ostukraine. Jurij ist Mitgründer der NPGU, der unabhängigen Gewerkschaft der Berg- und Metallarbeiter dieser Region mit ihren reichen Erzvorkommen. Die NPGU in Krivij Rih ist auch Mitglied des Bundes Freier Gewerkschaften der Ukraine ( KVPU ) und hat mehrere hundert Mitglieder in Unternehmen wie ArcelorMittal, das ein Stahlwerk in der Stadt hat. Ein Großteil der Arbeiter ist einberufen worden und kämpft an der Front. Auch Jurijs Sohn und sein Enkel leisten dort Widerstand gegen die russische Invasions-Armee – wie auch fast eine Million Arbeiter und Werktätige nun seit zwei Jahren – seit dem 24. Februar 2022. Sie wehren sich mit aller Kraft gegen die Invasion und Besetzung ihres Lande

Benefizabend für russische politische Gefangene 23.02.24

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  RUS Не сдаемся — вечер солидарности с политзаключенными и сбор пожертвований 3 февраля, 18:00 — 21:00 Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, Bremen Рисуем плакаты в поддержку Украины на демонстрацию 24-го февраля, пишем письма политзэкам, организуем маленькую ярмарку открыток российских художниц (открытки в обмен на пожертвования) и даже небольшой фуршет! Если не зацепило ничего из перечисленного, приходите просто познакомиться и вместе погоревать. Еще вы можете написать письмо политзаключенному дома и принести его нам для централизованной отправки. Навальный завещал нам не сдаваться, солидарность и взаимоподдержка — наше все Планируем собирать пожертвования в пользу: — инициативы "Вывожук", (https://t.me/vyvozhuk/6) которая помогает покинуть территорию России людям, уже ставшим фигурантами политически мотивированных уголовных дел или рискующим стать ими; — организации "

Ukraine Solidarity Bremen: Meeting January 29, 2024

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Ukraine Solidarity We invite You to continue talking Let us find out more about where we stand right now. Let us talk about what we can do together: Internal exchange of information Joint public relations work Support for campaigns Joint fundraising We invite You to a meeting on: Monday, January 29, 2024 at 6.30 pm at the Rosa Luxemburg Foundation Bremen Office, Am Wall 149/150, 28195 Bremen   Zusammen mehr machen – geht das? Wir laden Euch ein, weiter über die Ukraine Solidarität zu reden. Lasst uns darüber reden, wo wir gerade stehen. Lasst uns gemeinsam überlegen, was zusammen laufen kann: Informationsaustausch intern Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung von Kampagnen Gemeinsame Spendensammlung Wir laden ein zu einem Treffen am: Montag, 29. Januar 2024, um 18:30 Uhr im Bremer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Am Wall 149/150, 28195 Bremen   Делать больше вместе - возможно ли это ? Мы приглашаем вас продолжить разговор о со

Gesellschaften im Kriegszustand - Materialtip

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Wie können wir uns solidarisieren? Die Textsammlung Gesellschaften im Kriegszustand. Innenansichten aus der Ukraine und Russland vom Dezember 2023 bringt wichtige Informationen aus verschiedenen Bereichen der beiden Gesellschaften Russlands und der Ukraine zusammen. Für uns bedeutet es viel, von hier aus die sozialen Kräfte von links unten in beiden Gesellschaften zu unterstützen. Die Broschüre orientiert unter anderem darüber, welche neuen Spaltungen dort passieren und wie sich innergesellschaftliche Spannungen und Konfrontationen verschärfen. Wie wirkt sich dies auf die linke Opposition und den Arbeiter*innenwiderstand in den beiden Ländern aus?    Es wäre vermessen zu behaupten, dass die vorliegende Broschüre auch nur einen Bruchteil der vielen Facetten dieses grausamen Krieges abdecken könnte. Wer will, kann sich mit in umfangreichen Texten dargelegten Analysen zu den Kriegs­ursachen und seinem Verlauf befassen oder mögliche – oder auch unmögliche – Na

Lesung Artur Weigandt: Die Verräter

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  Lesung und Gespräch mit Artur Weigandt Dienstag, 5. Dezember 2023, um 19 Uhr in Bremen, Falstaff die Theater-Kneipe, im Theater am Leibnizplatz in der Neustadt Artur Weigandt schreibt als Chronist der Heimatlosen über den Zusammenbruch der Sowjetunion, die Suche nach der eigenen Herkunft und den Krieg in der Ukraine. Uspenka, ein Plandorf in der weiten Steppe im heutigen Kasachstan, in dem alles parallel zueinander läuft: Straßen, Menschen, Kühe. Alles, was in Uspenka geschah, könnte auch im Rest der UdSSR so geschehen sein: die Repressionen, der Zwang, die Deportationen. Mit dem Zerfall der Sowjetunion verwaiste Uspenka. Viele Menschen gingen weg und begannen ein neues Leben in der Fremde. Und wurden damit zu Verrätern ihrer Heimat… Artur Weigandt, selbst in Uspenka geboren, hat einen journalistischen Heimatroman geschrieben, über ein Dorf, das für den Lauf der Geschichte nie eine Rolle spielte, und über die Menschen, in deren Erinnerungen das Dorf weiterlebt. Mit diesen Menschen sp

Feministische Hexennacht

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Wir ( FAS Aktivist:innen aus Bremen, Hamburg und Berlin) haben unsere erste Hexennacht in Bremen veranstaltet. In kleiner, gemütlicher Runde lauschten wir einem Vortrag darüber, was das Bild einer Hexe und das Bild einer modernen Feministin gemeinsam haben. Wir haben ein gelehrtes Quiz gespielt und Bücher gelesen. Danach sammelten wir Ideen, Haltungen, Bedeutungen und andere Dinge, die wir verfluchen und Wünsche, Ideen, Veränderungen, die wir in diese Welt rufen. Schließlich wurden die "verfluchten" Schriften rituell in einem Kessel verbrannt, in dem zuvor ein Zaubertrank (Glühwein) gebraut worden war. Die Asche wurde für spätere Rituale sorgfältig aufgesammelt. Der Anfang ist gemacht und wir geben den Staffelstab weiter nach Hamburg, wo am 16.12. die nächste Hexennacht stattfinden wird. Alle Hexen und Hexer sind herzlich willkommen!     Мы провели наш первый фемшабаш в Бремене. В небольшом уютном кругу мы послушали доклад о том, что общего между образом ведьмы и образом сов